Auf den Spuren der Kelten

18. Januar 2026 - Thomas & Günter

Bei nebeligem Wetter trafen sich 22 Wanderfreunde beim Schützenhaus Hirschlanden. Pünktlich um 11 Uhr ging es Richtung Westen zu unserem ersten Halt beim Krieger von Hirschlanden. Der bedeutendste Fund an diesem Grabhügel ist die imposante Steinstatue mit einer Größe von 1,50 m die einen unbekleideten Mann zeigt. Die Stele und der Grabhügel werden in die späte Hallstattzeit 600 – 450 v. Chr. datiert. Weiter ging es Richtung Norden nach Schöckingen, wo eine Informationstafel auf den Fund „eines reichen Frauengrabes aus Keltenzeit“ hinweist, welches bei Umbauarbeiten entdeckt wurde. Sehenswert war auch das Schloss Schöckingen welches im 15. bis 18. Jahrhundert durch die Freiherren von Gaisberg errichtet wurde. Das gut restaurierte Torhaus ist der älteste Teil der Anlage, welche seit 1970 in Privatbesitz sind.

Nach ca. 2,5 km gelangten wir zu unserem 3. Keltenfund dem „Großgrabhügel Birkle“, der wahrscheinlich einen Durchmesser von 42 m und eine Höhe von 7 m gehabt hatte, leider ist davon heute nicht mehr viel zu sehen. Im Zeilwald hatten wir unseren nördlichsten Punkt erreicht und machten beim Naturkindergarten Buschpfad unsere Mittagspause. In Hemmingen nutzten mehrere CIAO-Mitglieder das Angebot der Bäckerei Katz zum Kaffee und Kuchen. Über weitläufige Felder ging es wieder zurück nach Hirschlanden, wo wir pünktlich um 16 Uhr beim Schützenhaus eintrafen, welches ausnahmsweise nur für uns geöffnet hatte.
Bei gutem Essen und Trinken ließen wir den Tag in der warmen Gaststube ausklingen.