Remstal Höhenweg Teil 6

 

Pünktlich fanden sich alle Teilnehmer am Parkplatz Schloss in Heubach ein. Jeder Teilnehmer bekam die Aalener Spezialität, das „Aalener Spionle“. Eine Süßigkeit, welche jedem geschmeckt hat.

Aus organisatorischen Gründen mussten die Fahrzeuge durch die Fahrer nach Essingen gebracht werden. Der Rest der Truppe verweilte solange in einem Cafe. Nachdem die Fahrer durch die Basen und Vettern von Horst wieder nach Heubach zurückgebracht worden waren, konnte die Wanderung mit zunächst 27 Teilnehmern um 11:00 Uhr beginnen.


Von Heubach ging es bei teilweise stärkerem Regen steil bergauf bis zur Burgruine auf dem Rosenstein. Nach einer kurzen Verschnaufpause dort ging es weiter bis zur Waldschänke, wo wir eine längere Rast einlegten. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit warme Getränke zu erwerben oder das mitgebrachte Rucksackvesper zu verzehren.
Nach der Rast ging es stetig leicht bergauf und entlang der Abbruchkante des Rosensteins mit etwas eingetrübter Sicht. Einer kleinen Schlucht bergab folgend, erreichten wir die Höhle „Große Scheuer“ und weiter über einen Pfad nach unten ins Tal, den Ort Lautern.
Dort stießen unser Vorstandvorsitzende Klaus und seine Frau Karin zu uns.

 

 


In Lautern fand an diesem Wochenende der Historische Markt statt. Leider hatten wir keine Zeit uns dort aufzuhalten, denn laut Wetterbericht sollten am Nachmittag starke Böen auf der Albhochfläche auftreten. Wir durchquerten den Markt und es begann wieder ein steiler Aufstieg auf die Albhochfläche.
Da bereits die ersten Anzeichen des Sturms sich bemerkbar machten und einige Teilnehmer ernstere Gesichter bekamen, wurde der Aussichtspunkt Pfaffensturz umgangen, um in das windgeschützte Remstal zu kommen. Nach einem weiteren kurzen Anstieg erreichten wir den Parkplatz des Skiliftes Hirtenteich bei der Ortschaft Lauterburg. Von dort aus ging es dann nur noch über den Hang des Skilifts bergab bis zu Remsquelle. Jetzt war von dem beginnenden Sturm nichts mehr zu spüren.
Nach einer kurzen Rast an der Remsquelle setzten wir unseren Weg leicht abfallend nach Essingen fort. Dort wurden wir gegen 17:00 Uhr am angehenden Wohnsitz von Rosi und Horst mit einem kleinen „Selbstgebrannten“ empfangen, um die ca. 650 Höhenmeter und die 16,5 km Strecke, welche wir bis dahin bewältigt hatten, aus den Beinen zu treiben.


Danach ging es in die Gaststätte Rose, wo wir den Tag bei sehr gutem Essen ausklingen ließen.
Während dieser Zeit ging ein heftiges Unwetter über Essingen und Umgebung nieder.