Wandern durch das Biosphärenreservat Schwäbische Alb

 

Ein Tag wie kein anderer. Schon die Vorzeichen, Tage zuvor, ließen einen aufhorchen. Temperaturen über 30 Grad und volle Sonne. Trotzdem meldeten sich 29 Wanderer zur Tour durch das Biosfährengebiet Münsingen an.
Und vielleicht deshalb, kam es anders. Am Treffpunkt in Seeburg, waren es um 10Uhr morgens gerade mal 10 Grad.
Vom Startpunk aus stiegen wir zum Denkmal der beiden Weltkriege auf, von welchem man einen herrlichen Blick zur Burg und auf das Dorf hat. Durch schattigen Wald stiegen wir weiter auf, bis wir unsere Höhe kurz vor Münsingen erreichten. Da es jetzt über freies Feld ging, nahm die Temperatur schnell zu. Da aber auf der Höhe ein leichter Wind ging blieben sie trotzdem erträglich. Belohnt, wurden wir mit einem tollen Rundblick. Nach-dem wir den Ortsrand von Münsingen gestreift hatten, kamen wir auf den ehemaligen Truppenübungsplatz.

                              


Auf dem Weg zu unserem Rastplatz (auch ein Aussichtspunkt) wurden wir dann plötzlich auf ein klagendes Mäh aufmerksam. Als wir den Klagelauten nachgin-gen, sahen wir, dass sich ein Lamm im Elektrozaun verhakt hatte. Alles Betteln des Mutterschafes half nichts. Kurzer Hand entschlossen sich unsere wackeren Ciaoler zu helfen. Sie liefen zum Lamm und befreiten es. Die Zeit, welche wir durch diese Aktion verloren hatten, zwackten wir dann von unserer Mittagspause ab. Denn wir hatten ja noch ein Ziel. Das verlassene und bis auf die Grundmauern verfallene Dorf Gruorn.
Dort wollten wir ja noch genug Zeit für „Kirche, Schulhaus, Museum und Wirtshaus“ haben.
Gestärkt mit kühlen Getränken, oder Kaffee und Kuchen, ging es weiter durch Trailfingen in die Ermsschlucht. Der Schatten und die Kühle der Schlucht taten uns gut, so dass wir flott vorankamen. Pünktlich erreichten wir gegen 17Uhr unseren Parkplatz.
Der Abschluss fand im Restorant Schlössle statt, wo wir den Blauen Salon und im Raum der Engel im fürstlichem Rahmen dinierten.
Alles in allem ein gelungener Tag