Einmal Montafon, immer Montafon !

 

Auf vielfachen Wunsch von Vereinsmitgliedern wurde in diesem Jahr wieder ein mehrtägiger Bergaufenthalt im Montafon, in der Ortschaft Partenen, angeboten.

Anreisetag war der 05.09.2018. Um 10:00 Uhr waren 18 Teilnehmer pünktlich im Gasthof „Zum Guten Tropfen“ angekommen, welchen wir zu 90 % belegten.

Wir fuhren dann mit dem Bus nach Gaschurn bis zur Versettlabahn und gingen dann zunächst leicht bergauf in Richtung Fennga-Tobel. Dort angekommen, begann über 400 Höhenmeter ein steiler 1-stündiger Aufstieg entlang des Garnerabaches bis zur Ganeumaisäß.
Nach einer Vesperpause ging es dann leichter ansteigend in Richtung Lifinarmaisäß. Dann folgten wir dem wunderschönen Bergerweg in Richtung Mittelstation der Versettlabahn.
Mit der Gondel ging es dann von 1.500 Höhenmetern auf 2.100 Höhenmeter zur Bergstation „Nova Stoba", wo wir nach den Strapazen der Anfahrt den ersten Tag im Montafon auf dem Berg bei Kaffee und Kuchen genossen.
Der Tag wurde mit einem Abendessen im Gasthof „zum Guten Tropfen“ abgerundet.

Am 06.09.2018, um 08:40 Uhr, fuhren wir mit dem MBS-Bus von Partenen (1050 Hm) über die Silvretta Hochalpenstraße bis zur Bieler Höhe auf 2036 Hm.
Am Parkplatz des Silvretta-Stausees stiegen wir dann aus und überquerten die Staumauer in Richtung Kloster- bzw. Ochsental. Nach der Staumauer bogen wir jedoch nach rechts ab in Richtung Madlener Haus. Von dort aus durch das Vermunttal in Richtung Saarbrücker Hütte.
Auf halber Strecke zum Vermuntstausee zweigt nach links ein ansteigender Weg in Richtung Tschiffernella ab. Hier legten wir dann eine Vesperpause, mit Landjägern und Kaminwurzen aus dem Montafoner Tal, ein.

Danach ging es weiter in Richtung Kromertal. Kurz vor Erreichen des Tales konnten wir dann unser Tagesziel, die Saarbrücker Hütte, auf einer Höhe von 2.538 Hm sehen. Sie war fast zum Greifen nahe, doch es war noch ein langer Weg nach dort.
Bei herrlichem Wetter hatten wir eine tolle Sicht auf die Bergwelt der Silvretta Gruppe.
Nach einer Stärkung auf der Hütte mit Suppe, Kaffee und Kuchen begann der Rückweg über das Kromer Tal bis zum Vermunt Stausee.
Von dort aus nahmen wir den Bus bis zur Bieler Höhe und fuhren dann zurück nach Partenen.

 



Am 07.09.2018 hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die geplante Tour musste ausfallen, weshalb wir mit dem Bus von Partenen /1.050 Hm) nach Silbertal (880 Hm) fuhren.
Von dort aus gingen wir an der Litz entlang in Richtung Gaflunatal. Beim Gasthaus Hasenhüsle bogen wir dann nach links in Richtung Wasserstubental ab und folgten diesem in Richtung Obere Wasserstubenalpe. Am Lobsteg ging es dann nach links in Richtung Wildried (1.562 Hm) und dann weiter in Richtung Kristberg (1.430 Hm).
Dort ließen wir uns mit Kaffee und Käsesahne, Kaiserschmarren und Softeis verwöhnen.
Zurück ging es dann mit der Kristbergbahn ins Tal und weiter mit dem Bus, über Schruns, nach Partenen.

Am 08.09.2018 wollte der Großteil der Gruppe zum Almabtrieb nach Gortipohl. Wir fuhren deshalb mit dem Bus nach Gaschurn bis zur Versettlabahn und liefen dann entlang der Ill, vorbei an einem Kneippbecken mit einem etwas längeren Aufenthalt, zum Festplatz in Gortipohl. Die Kühe kamen dann auch pünktlich dort an und wir stärkten uns derweilen mit Getränken und Speisen.
Danach fuhren wir wieder mit dem Bus zurück nach Gaschurn, von wo aus wir mit der Gondel bequem zur Nova Stoba hinaufschwebten.
Wir begaben uns dann zu dem Aussichtspunkt Vier Barga, von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Hochmontafon mit Gaschurn und Partenen hatte.
Danach trennte sich die Gruppe. Ein Teil lief den Weg ins Tal nach Gaschurn hinunter, der Rest ging zur Nova Stoba und gönnte sich Kaffee und Kuchen und fuhr dann bequem mit der Gondel ins Tal.
Dort fand sich die Gruppe an der Bushaltestelle komplett zusammen und wir fuhren zurück nach Partenen.

Am 09.09.2018 fuhren wir, nachdem die Zimmer geräumt und die Fahrzeuge beladen waren, nach Vandans zur Talstation der Golmer Bahn.
An der Station Latschau stiegen wir dann aus und wollten den gemütlichen Aquaweg zur Jausenstation Bitschweil gehen. Nach mehr als der Hälfte der Strecke hatten wir Blick auf Bitschweil. Die Jausenstation war aber nicht mehr vorhanden, weshalb wir uns entschlossen den Rückweg nach Latschau anzutreten.
Von dort aus fuhren wir mit der Gondel zur Bergstation Grüneck. Dort wurde extra für uns ein Platzkonzert abgehalten.
Gut gestärkt traten wir dann die Heimreise an, wobei noch einige Teilnehmer bergab gehen wollten und bis zur Mittelstation Matschwitz liefen.

Rundum gesehen war es ein gelungener Bergaufenthalt, welcher nach Meinung der Teilnehmer nächstes Jahr mit einem abgeänderten Programm, wiederholt werden sollte.